TrackIQ Proof: Zwei IRONMAN®-Strecken, gleiche Rahmenbedingungen – klare Zeitgewinne

TrackIQ berechnet eine physikbasierte Pacing-Strategie entlang der Strecke. Dafür werden tausende mögliche Leistungsverteilungen simuliert und gegeneinander getestet – unter der festen Vorgabe, dass die Normalized Power (NP) / Weighted Power (WP) gleich bleibt. Mit moderner Simulationstechnik findet TrackIQ so jene Kombination, die bei gleicher physiologischer Belastung die Fahrzeit minimiert.

Anders gesagt: Du bekommst nicht einfach „ein Profil“, sondern die beste Lösung aus sehr vielen Varianten, die alle dieselbe Belastung haben. Genau deshalb eignet sich TrackIQ besonders gut für lange Distanzen, bei denen es darauf ankommt, am Ende nicht nur schnell vom Rad zu steigen, sondern auch kontrolliert zu bleiben.


Setup (für beide Strecken identisch)

  • Gewicht (Rider + Bike): 80 kg
  • Rollwiderstand: c_r = 0.003
  • Aerodynamik: c_wA / CdA = 0.30
  • FTP: 250 W
  • Intensität: 80%
  • Zielleistung: 200 W

Verglichen wurden jeweils: - Baseline (GRÜN): konstant 200 W über die ganze Strecke - TrackIQ (ROT): gleiche Zielbelastung, aber optimierte Leistungsverteilung

Wichtig für den Proof: Die Normalized Power NP (Weighted Power WP) ist zwischen Baseline und TrackIQ ident. Das heißt, die physiologische Belastung ist im Modell gleich — TrackIQ gewinnt Zeit nicht durch „mehr drücken“, sondern durch bessere Verteilung.


Ergebnis 1: Frankfurt / Langen (182.9 km)

  • Baseline (GRÜN):
  • Zeit: 05:40:00
  • Energie: 4081.8 kJ

  • TrackIQ (ROT):

  • Zeit: 05:31:44
  • Energie: 4088.5 kJ

  • Differenz (TrackIQ vs. Baseline):

  • Zeitgewinn: −08:16
  • Energie: +6.7 kJ (praktisch identisch im Kontext von ~4.1 MJ)

Dieses Beispiel zeigt sehr schön, dass TrackIQ auch dann Zeit findet, wenn die Rahmenbedingungen streng sind: gleiche NP/WP, quasi gleiche Gesamtarbeit – aber eine klar bessere Gesamtzeit.


Ergebnis 2: Klagenfurt (178.0 km)

  • Baseline (GRÜN):
  • Zeit: 05:41:49
  • Energie: 4103.8 kJ

  • TrackIQ (ROT):

  • Zeit: 05:31:37
  • Energie: 4090.1 kJ

  • Differenz (TrackIQ vs. Baseline):

  • Zeitgewinn: −10:12
  • Energie: −13.7 kJ

Hier ist der Effekt noch klarer: TrackIQ ist nicht nur schneller, sondern benötigt sogar minimal weniger Energie. Das ist genau der Punkt einer Optimierung: Leistung so zu verteilen, dass sie sich dort auszahlt, wo sie wirklich Geschwindigkeit bringt.


Gemeinsames Fazit

Auf beiden Strecken ist TrackIQ (ROT) schneller als eine konstante 200-Watt-Strategie — bei gleicher Normalized/Weighted Power. Die Energiedifferenzen sind minimal, die Zeitgewinne dagegen deutlich:

  • Frankfurt/Langen: 8:16 Minuten schneller
  • Klagenfurt: 10:12 Minuten schneller

Das ist der Kernnutzen von TrackIQ: Nicht mehr Belastung, sondern die beste Lösung unter vielen – bei gleicher NP.


Funktioniert auf jeder Strecke – und ist direkt nutzbar

Diese beiden Kurse sind nur Beispiele. TrackIQ kann mit jeder beliebigen Strecke rechnen – egal ob GPX aus dem Training, deine Hausrunde oder ein kompletter Race-Kurs. Das Ergebnis bleibt nicht im „Simulation-Mode“, sondern wird zu einem Plan, den du wirklich fahren kannst.

Dafür kannst du die optimierte Strategie direkt exportieren:

  • als FIT-Datei (z. B. für Garmin/Wahoo als strukturierte Vorgaben oder zur Nutzung im Gerät)
  • als ZWO-Datei (Zwift-Workout, ideal um das Pacing indoor zu üben)

So wird aus einem theoretischen Modell ein praktisches Werkzeug: Du simulierst die beste Strategie, exportierst sie als Workout oder Datei — und kannst sie im Training reproduzierbar einüben und am Renntag umsetzen.